Wie erstellt man für alle MS Office Dokumente in einem Verzeichnis eine Kopie als PDF? Diese Frage habe ich mir erst vor kurzer Zeit gestellt. Leider habe ich keine fertigen (kostenlosen) Programme gefunden, die diese Aufgabe erfüllen. Deshalb habe ich mir gedacht ich verwende einfach die Exportfunktion von MS Office 2007 selbst und automatisiere das Ganze mit .NET.
Ich stelle in diesem Artikel vor, wie man MS Office dazu über .NET ansteuert und biete für alle Tippfaulen analog dazu gleich ein fertiges Konsolenprogramm sammt Quelltext an.
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SSH ist ein unverzichtbares Instrument unter Linux/Unix. Ist ein anderer Rechner über TCP/IP erreichbar, lässt er sich damit schnell und bequem über das Netzwerk/Internet steuern. Auch Dateien werden so schnell und gleichzeitig sicher übertragen. Dabei ist egal ob die große böse Netzwerkwolke namens Internet dazwischen liegt. Auch Dateifreigaben müssen nicht erst explizit eingerichtet werden.
Windows bietet hier leider keine brauchbare Lösung. SSH lässt sich aber auch hier nachrüsten, so dass man dadurch unabhängig vom Betriebssystem des Computers, diesen steuern kann. Ein Windows-Server kann dann auch als Ziel für viele SSH-taugliche Anwendungen dienen, wie zB der Backup-Software FileZilla.
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Ich wollte heute meinem Homeserver eine Gigabit-Netzwerkkarte spendieren. Beim Booten erkannte das Linux-System (Debian 4.0r2 Etch) auch den auf der Netgear GA311 verbauten Realtek-Chip R8169. Allerdings musste ich feststellen, dass der Kernel offensichtlich nicht richtig mit der Karte zusammenarbeiten wollte. ethtool eth1 zeigte mir eine Geschwindigkeit von nur 10 MBit/s mit Halfduplex an. Auch ein Aufruf von ethtool eth1 –change speed 1000 brachte nichts. Allerdings zeigte mir lsmod | grep r8169 an, dass der Chip wohl erkannt wurde. Also musste wohl etwas mit dem Treiber nicht stimmen.
Vergeblich habe ich nach einen neueren Linux-Treiber auf der Netgear-Website gesucht. Weit und breit nur Windows-Treiber.
Da auf der Netzwerkkarte aber ein Realtek-Chip verbaut ist, habe ich mal auf deren Website nachgesehen und dort auch den entsprechenden Sourcecode für Linux gefunden.
Also habe ich wget angeschmissen und den Treiber auf meinen Server geladen. Selbiger lag als Archiv vor, welches ich mit tar vjxf r8169-6.aaa.bb.tar.bz2 entpackt habe. Das Kompilieren war unter Debian kein Problem. Einfach in das Verzeichnis des entpackten Treibers wechseln und dort mit make clean modules gefolgt von einem make install als Superuser kompilieren. (Damit selbiges funktioniert müssen natürlich die Header-Files des installierten Kernels, sowie die entsprechenden Tools installiert sein. Sowas hat man aber als Linux-User sowieso immer auf der Platte.)
Dannach sollte eine Datei mit dem Namen r8169.ko im Unterverzeichnis src des Treibers liegen. Natürlich muss erst der alte Treiber mit rmmod r8169 runter. Dann installiert man den frisch kompilierten Treiber mit depmod -a gefolgt von einem insmod ./src/r8169.ko.
Nach der Installation des Treibers erkannte das System die Karte neu und initialisierte selbige. Mit ifconfig und ethtool eth1 habe ich dann überprüft ob alles in Ordnung ist und das System danach noch zur Sicherheit neu gestartet, damit auch alle Netzwerkdienste richtig damit laufen.
Wer diese Netzwerkkarte also unter Linux einsetzen will, sollte den Treiber von der Realtek-Seite nehmen, falls Probleme damit auftauchen. Ich schätze aber dass in neueren Kernel-Versionen die Karte sicher von alleine erkannt wird.
Das Buch mit dem Titel “Linux – Das distributionsunabhängige Handbuch” dürfte den meisten Linux-Benutzern bekannt sein. Nun hat Galileo Computing die 2. Auflage veröffentlicht und das Buch umfasst nun insgesamt 1119 Seiten.
Wer sich wie ich für Linux interessiert, sollte sich dieses Angebot näher ansehen, denn es ist kostenlos online lesebar, kann hier als Zip-Datei heruntergeladen werden und ist natürlich auch wieder für 40 Euro als gebundenes Buch mit DVD erhältlich. (ISBN 978-3-8362-1090-4)
Die im Buch enthaltene mehrseitige DVD enthält die Distributionen openSuse 10.2, Gentoo, Ubuntu 7.04, Slackware, OpenBSD, Knoppix und SLAX, sowie das Openbook und zweieinhalb Stunden Video-Lektionen. Die Distributionen sind also nicht mehr ganz taufrisch, sind aber sowieso kostenlos im Internet erhältlich.
Das Buch (ob jetzt als gewöhnliches Buch oder eBook) ist wirklich empfehlenswert für alle die sich näher mit dem System beschäftigen wollen.
Die neue Benutzerkontensteuerung UAC von Windows Vista kann eigene Programme die Administratorrechte benötigen Probleme bereiten. Auch wenn der User Administratorrechte besitzt werden ihm diese beim Anmelden sofort wieder entzogen.
Dadurch hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man zwingt den Benutzer dazu das Programm mit dem Kontextmenüeintrag "Als Administrator ausführen" zu starten, oder man zwingt Windows Vista zur Herausgabe der Administratorrechte. Den zweiten Weg sollte man auf jeden Fall vorziehen. Dadurch wird Windows Vista dazu aufgefordet den Benutzer zu fragen ob er das Programm als Administrator ausführen möchte.
Dazu benötigt man eine Manifest-Datei. Leider reicht es nicht, das XML-Manifest wie üblich separat zur EXE-Datei mitzuliefern. Das .NET-Assembly muss nach dem Kompilieren mit dem Programm Microsoft Manifest Tool (mt.exe) des .NET-Framework SDK noch nachträglich modifiziert werden.
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